Hans Schwippert

(Remscheid 1899 – 1973 Düsseldorf). Der bedeutende und vielgefragte deutscher Nachkriegsarchitekt und Gestalter gilt als einer der Protagonisten des „demokratischen Bauens“, in realisierten Entwürfen wie auch in zahlreichen theoretischen Texten ablesbar.
(Remscheid 1899 – 1973 Düsseldorf). Der bedeutende und vielgefragte deutscher Nachkriegsarchitekt und Gestalter gilt als einer der Protagonisten des „demokratischen Bauens“, in realisierten Entwürfen wie auch in zahlreichen theoretischen Texten ablesbar. Vor dem Krieg arbeitete er u.a. auch für Erich Mendelsohn und lernte dort Mies van der Rohe kennen. Bis 1945 hatte er diverse Lehraufträge u.a. in Aachen inne, wo er sich auch habilitierte. 1949 erhielt er den Auftrag für das Bundeshaus in Bonn sowie 1950 das Bundeskanzleramt. 1947-1963 war er Vorsitzender des Deutschen Werkbundes; 1956-1966 Rektor der Düsseldorfer Kunstakademie. Er zeichnete als verantwortlicher Entwerfer auch für die Inneneinrichtung vom Bundeskanzleramt in Bonn und die Düsseldorfer Kunstakademie. Für einige private Bauherren entwarf er solitäre Einrichtungsgegenstände sowie für Pott ein Besteck (Pott 29).