Wilhelm Wagenfeld

(Bremen 1900 - Stuttgart 1990). Einer der wichtigsten deutscher Produktdesigner des 20.Jahrhunderts. Als ausgebildeter Silberschmied wird er 1923 Schüler am Bauhaus Weimar von Lázló Moholy-Nagy.
(Bremen 1900 - Stuttgart 1990). Einer der wichtigsten deutscher Produktdesigner des 20.Jahrhunderts. Als ausgebildeter Silberschmied wird er 1923 Schüler am Bauhaus Weimar von Lázló Moholy-Nagy. 1924 entsteht unter Mitwirkung von Karl J.Jucker die weltberühmte Bauhausleuchte WG und WA24. 1928 übernimmt er bis 1930 die Leitung der Metallwerkstatt. Ab 1930 (Schließung Bauhaus Weimar) freier Mitarbeiter bei der Jenaer Glaswerkstatt Schott & Gen. (1931 das heute noch produzierte Teeservice). 1931-35 erreicht ihn eine Professur an der Kunsthochschule in Berlin; danach übernimmt er die künstlerische Leitung der Vereinigten Lausitzer Glaswerke (Kubusgeschirr 1938). Nach Kriegsende entsteht 1950 für Pott das Besteck Pott 83. Seit 1954 selbstständig in Stuttgart. 1964 auf der Dokumenta III in der Abt. Industrial Design ausgestellt. Seit 1937 diverse nationale wie internationale Auszeichnungen. Die über 600 Entwürfe bestehen vorwiegend aus Glas und/oder Metall.